100% Made in Germany
Öko-Tex Standard 100
Wiederverwendbar / Waschbar
Mund Nasen Masken - Wrapping Solution

Die richtige Verwendung von Atemmasken

30. Juni 2020 | Atemmasken
In Zeiten von Corona bekommen Atemmasken eine ganz neue Bedeutung. Bislang hat man sie nur selten bis gar nicht in der Öffentlichkeit gesehen. Durch die hohe Ansteckungsgefahr, die das Coronavirus mit sich bringt, ist das Tragen einer entsprechenden Mund-Nasen-Maske aber trauriger Alltag geworden und im Bereich des öffentlichen Lebens in vielen Bereichen Pflicht. Dabei sollte aber jeder darüber informiert sein, wie eine solche Atemmaske richtig getragen wird, damit die Maske auch einen optimalen und sicheren Schutz bietet.


Die unterschiedlichen Masken

Zum einen sind am Markt unterschiedliche Maskenarten erhältlich. Nicht jede verfügt über die gleiche schützende Wirkung. Manche Masken schützen zwar andere, aber nicht den Träger selbst, andere schützen den Träger und auch das Umfeld. Vor allem Stoffmasken erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind in der Regel aus Baumwolle gefertigt, so dass sie problemlos unter hohen Temperaturen gereinigt werden können. Zudem sind diese Masken mittlerweile zu einem fast schon modischen Accessoire geworden, welches es in den unterschiedlichsten Designs zu kaufen gibt. Allerdings gilt es bei dieser Art Maske zu bedenken, dass zwar die umliegenden Personen geschützt werden, nicht aber der Träger selbst. Einen effektiven und umfänglichen Eigenschutz bieten hingegen nur die sogenannten FFP-Schutzmasken. Hierbei handelt es sich um einen speziell geprüften Industriestandard. FFP steht dabei für „Face Filtering Piece“. Diese Masken gibt es in drei verschiedenen Ausführungen mit den Ziffern -1, -2 und -3. Die Nummerierung deklariert, wie hoch der Anteil der Partikel ist, die die Maske passieren. Die Ausführungen -2 und -3 bieten dabei den höchsten Schutz. Hier können maximal 1-5% der Partikel durch die Maske gelangen. Trotz Tragen der Maske ist es wichtig zu wissen, dass weiterhin ein Mindestabstand von 1,5-2 Metern eingehalten werden muss, um die Infektionsgefahr zu minimieren. Das Tragen der Maske macht immer dann Sinn, wenn ein Kontakt zu anderen Menschen unausweichlich ist. Ist man alleine oder im Auto unterwegs, so ist kein zusätzlicher Schutz durch das Tragen einer Maske nötig.

Das richtige Anlegen der Masken

Damit die schützende Maske auch ihre volle Wirkung entfalten kann, muss sie richtig aufgesetzt werden. Es gilt, vor dem Aufsetzen zunächst einmal die Hände gründlich zu reinigen. Eine Handwäsche sollte dabei mindestens eine halbe Minute dauern. Mit den gewaschenen Händen sollten dann keine weiteren Objekte oder Oberflächen berührt werden. Zum Abtrocknen der Hände empfiehlt es sich, ein frisches Handtuch oder auch Einmalhandtücher zu verwenden. Danach sollten die Hände noch einmal desinfiziert werden. Erst nach diesen Maßnahmen sollte man die Maske berühren und aufsetzen. Es gilt nun, die Maske in die richtige Position zu bringen. Das gilt zum einen für die Identifizierung der Innen- und Außenseite. Meist kann dies daran erkannt werden, dass die Außenseite farbig und die Innenseite weiß ist oder auch eventuell noch eine kleine Innentasche enthält, in welche ein Filter eingebracht werden könnte. Es ist grundsätzlich unschädlich, die Maske mit der „falschen“ Seite zum Mund zu tragen, sofern es sich um eine Baumwollmaske handelt. Allerdings sollte die Seite dann bis zur nächsten Reinigung nicht mehr gewechselt werden. FFP-Masken hingegen können nicht zweiseitig getragen werden. Zudem muss die Maske richtig herum getragen werden. Die eine Seite der Maske ist für die Nasenregion gedacht, die andere für das Kinn. Der Teil, der für die Nase bestimmt ist, enthält häufig einen biegsamen Nasenbügel. Um die Mund-Nase-Bedeckung aufzusetzen, sollte die diese an den seitlichen Bändern angefasst werden. Ist der Mund-Nasen-Schutz richtig platziert, kann die Maske mit den Bändern hinter den Ohren befestigt werden, damit sie nicht mehr verrutscht. Besonders einfach gelingt dies mit Gummibändern. Sind Schnüre befestigt, so müssen die oberen beiden Bänder am oberen und die unteren beiden Schnüre am unteren Hinterkopf befestigt und festgezogen werden. Wichtig ist dabei ein fester Sitz, damit die Maske nicht verrutscht. Zudem ist es zwingend erforderlich, dass die Mund-Nase-Bedeckung wie es der Name schon verrät auch immer sowohl den Mund als auch die Nase bedeckt. Während des Tragens ist darauf zu achten, dass die Maske nicht mit den Händen berührt wird. Hierdurch würde sich der Schutz verlieren. Gleiches gilt, wenn der Stoff feucht ist. Dies geschieht nach einiger Zeit des Tragens automatisch durch die Atemluft oder auch Schweiß. Die Maske sollte dann gewechselt werden, da sie keinen ausreichenden Schutz mehr bietet.

Entfernen der Atemmaske

Beim Entfernen der Maske gilt der gleiche Vorgang. Die Maske sollte an den Bändern angefasst und gelöst werden und dann vom Gesicht entfernt werden. Nach dem Tragen sollte die Maske entweder gut trocknen oder besser noch gründlich gewaschen werden. Bei FFP-Masken reicht es aus, wenn diese gut trocknen. Baumwollmasken hingegen sollten möglichst täglich heiß durchgewaschen werden. Die Temperatur sollte dabei mindestens 60 Grad Celsius betragen. Der Mund-Nasen-Schutz kann in die Waschmaschine gegeben oder auch in einem Topf mit heißem Wasser für fünf Minuten ausgekocht werden.
Grundsätzlich sollte die Mund-Nasen-Maske nach jedem Tragen entweder gereinigt oder entsorgt werden. Zur Aufbewahrung für Unterwegs eignen sich hier am besten Plastikbeutel, die sich gut verschließen lassen.